Der Schallplattenspieler
Der Schallplattenspieler ist eine Weiterentwicklung des Grammophon. In den Anfängen nahm eine Stahlnadel die Schwingungen der Schallplatte ab und diese wurden dann durch eine Membrane hörbar. Mit einem Trichter wurde der Klang dann verstärkt. Grundsätzlich funktioniert das heute noch so. Statt einer Stahlnadel tastet jetzt aber ein Tonabnehmer-system die Schallplatte ab, die auf einem mittlerweile sehr gleichmäßig drehenden Teller liegt. 
Die Qualität der Musikwiedergabe hängt im wesentlichen von der Qualität des Tonabnehmer-Systems, einer geringen Drehzalschwankung und geringe Vibration beim Antrieb ab. In den Jahren verbesserten sich die Schallplattenspieler kontinuierlich.
Bis Anfang der 90er war der Schallplattenspieler neben dem Kassettenrekorder das meistbenutzte Abspielgerät. Dann folgte der Siegeszug der Compact-Disk. Heutzutage nimmt die Schallplatte keine nennenswerte Stellung mehr ein. Interesse besteht noch in der DJ-Szene, da man mit der CD schlecht scratchen kann. Einige Musikexperten schwören allerdings auf den Klang der Schallplatte, der weicher und satter sein soll.